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Trennung der Zeitlinien

Vor einiger Zeit habe ich einen schönen Textausschnitt gefunden, den ich mit Dir teilen möchte:

Das Einssein, das Fließen, das Eintauchen in das Leben
so tief, so vollständig,
dass man nicht mehr da ist, dass man verloren ist,
dann tritt man in die 5. Dimension ein.

Im aktuellen astrologischen Kontext – sowohl vedisch, als auch in der Deutungsvariante, die ich bislang als “normal” kannte – sind wir in einer Zeit großer Umbrüche und Wandlungen. Und ich spreche von den aktuellen 14 Tagen Anfang Juli 2023. Umbruch ist ja schon seit 2000, 2012, 2021 usw. 😉 Hinzu kommen nach dem Maya-Kalender 10 Portaltage, von denen heute der letzte ist.

Für mich persönlich hat sich in diesem markanten Fenster ein umfassender Neuanfang ergeben. Seit fast einem Jahr trug ich mich mit dem Gedanken, neu anzufangen. Nun haben die Umstände sich zu zugespitzt, so dass der vage gedachte Neuanfang, die optionale Erwägung, plötzlich ganz greifbar wird.

Und nun, da immer noch vieles an Modalitäten ungeklärt ist, sehe ich, wie die Zeitlinien sich trennen. Das tun sie immer an diesen Weggabelungen des Lebens. Der Point of no return steht kurz bevor, aber noch ist alles offen. Du siehst die Möglichkeiten alle einzeln vor Dir liegen. Jede hat ihr Für und Wider. Entscheide ich so, zeichnet sich dieser Weg ab, entscheide ich anders… Unabänderlich fallen Möglichkeiten weg – meint man. Tatsache ist: Sie existieren in einer anderen Zeitlinie fort. Die Yvonne, die den Job weiter macht, existiert genauso wie die Yvonne, die die Abfindung nimmt und völlig neu schaut. Das ist eine spannende Perspektive aus der Beobachterposition. 🙂

Die Entscheidung trifft konkret jetzt mein Herz. Als ich in diesem Job landete, hatte es blankweg Verstandesgründe. Wir brauchten einen Kontoeingang. Und dann hab ich getan, was mir angeboten wurde. Nichts, was ich mir je erträumt hätte. (Wer erträumt sich schon Datenschutz??? ;)) Und nun entscheide ich mich, endlich auf den Weg meiner Bestimmung zu kommen. Mehr noch. Die Zweigleisigkeit zwischen “Bewusst sein” und Brötchenjob etwas anders zu gewichten. Mich selbst mit dem Plan meiner Seele ernster nehmen. Großartig fühlt es sich an. 🙂

Die letzten Tage waren nicht schön. Das ganze emotioanale Spektrum hab ich durchlaufen. Von wundersamen Zufällen, über nachts mit Existenzangst aufwachen, Trauer und Wut, weil mein Arbeitsplatz, die Arbeitszeiten, die supernetten Kollegen, alles so optimal schien. Aber wie hieß es? Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es der Geschäftsleitung nicht gefällt. Dann ein depressiver Morgen samt Zukunftsangst und Perspektivlosigkeit. Und heute sogar noch ne manische Phase hinten dran. Krasser Cocktail! Worauf ich stolz bin, ist, dass ich dank meiner Werkzeuge und der Zeitqualität so schnell da durch bin! So viele Schattenthemen zeigten sich. Ein Untertan (in der Definition von Anouk) zeigte sich nach dem anderen. Jeder hat seine Würdigung erfahren und Platz für den Nächsten gemacht. Wow!

Ich weiß grade nicht, was noch passieren müsste, um von der sich abzeichnenden Zeitlinie auf die andere zu hopsen. Noch sind die Portale geöffnet. Und meine Entscheidung steht: Raus aus uralten 3D-Hierarchien, rein in die Liebe! 🙂